Samstag, 9. April 2011

nachgebacken: Käsekuchen

So, nachdem mich das Kochen und Backen bei/mit Manz so fasziniert hat, habe ich mich daran gewagt in meinem stinknormalen Ofen einen Käsekuchen nach dem Manz-Rezept zu backen. Es ist was geworden, wenn man von meiner tropfenden Springform absieht. Der Anschnitt war gestern schon sehr lecker, aber für mich muß ein Käsekuchen einen Tag lang ruhen, dann erst ist er gut. Das werde ich später noch testen.

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Ich habe auch noch den Blumenkohl-Kartoffelauflauf nachgebacken und muß sagen, mit dem Manz ging es schneller. Da es kein vorgegartes Gemüse war, hat es im Normalen Ofen ca.1,5 Stunden gedauert. Mit Manz war er in 60 Minuten fertig.

Donnerstag, 7. April 2011

Seminar bei Manz

Am Wochenende haben meine Mama und ich das Koch- und Backseminar bei der Fa. Manz in Creglingen besucht. Das war das Geburtstagsgeschenk für meine Mama, so lange musste sie noch nie drauf warten.

Freitag ging es um 10.00 Uhr los mit einer Einführung von Hr. Manz, er hat die Öfen (die er selbst entwickelt hat) erklärt, die Technik, wie damit zu arbeiten ist und auch über den Stromverbrauch hat er so einiges erklärt. Danach kam Frau Manz zu uns, um mit uns den Kochteil zu machen. Wir haben Rezepte besprochen und dann durften sich die 14 Teilnehmer aussuchen, was wer gerne zubereiten möchte. Alles war verteilt und los ging es. Ich habe einen Blumenkohl-Auflauf gemacht. Da das schnell erledigt war habe ich noch Vanillesoße gekocht, das einzige, was nicht im Ofen zubereitet wurde, sondern auf der Platte. Zusammen hatten wir dann innerhalb von 1,5 Stunden ein sehr üppiges Menü auf dem Tisch. Um es ein wenig zu verdeutlichen, da waren Schweinebraten, Backofenpommes, Rotkohl, Gemüselasagne, Gemüseplatte, Kartoffelmaultaschen, Makkaroni-Auflauf, Blumenkohlauflauf, ungarischer Kartoffelauflauf, Hühnerpfanne. Für die Süßen und als Dessert gab es noch Reisauflauf, Dampfnudeln mit Vanillesoße und Quark-Apfel-Auflauf. Das Essen haben wir in einer gemütlichen Runde genossen und dann ging es schon weiter mit dem Backen.

Während wir gegessen haben, hat der Bäckermeister schon einiges leckeres in den Ofen geschoben. Einen Käsekuchen und eine Öpfelblootz (so heißt das bei mir zuhause und auch bei der Familie Manz), also ein Vollkorn-Hefeteig mit Apfel und Streusel (auch Vollkorn) belegt und unter den Äpfeln auch noch geröstete Mandeln. Auf unseren Arbeitsplätzen gab es für jeden schon einen kleinen Berg Mehl, je 500 g Roggen- und Weizenvollkorn, daraus wurde mit Hefe, Essig und Wasser ein Teig geknetet, von Hand. Dieser wurde noch mit Körnern oder Kümmel verfeinert und dann zum gehen in einen Gärkorb gelegt. Dann wurde ein Hefeteig erstellt und jeder hat nach Anweisung einen tollen Zopf geformt. Es wurden 3 Stränge und auch 4 Stränge gelegt. Ich muss ja nicht extra erklären, dass es zu Kaffee den leckeren Käsekuchen und den Blootz gab? Wir haben einiges über die richtige Technik zum Käsekuchen gelernt, was hier zuhause noch getestet werden muss. Der Sauerteig wurde auch für den nächsten Tag angesetzt.

Am Samstag ging es schon um 8.30 Uhr los, wir hatten ja auch viel vor. Zuerst wurde ein Sauerteig-Kastenbrot hergestellt. Dann Baguette und ein kleiner Fladen mit Lauch und Schinken. Weizenbrötchen und das tollste richtige Brezeln. Das war wirklich eine Herausforderung, aber alle habe es geschafft, Brezeln herzustellen. Während unsere Brötchen im Ofen waren hat uns Hr. Manz noch die Produktion gezeigt und einiges zu den Ofen erklärt. Auch hatten wir die Möglichkeit im Zubehör einzukaufen.

Es war ein sehr schönes Seminar, das ich wirklich weiterempfehlen kann. Jedoch habe ich jetzt ein kleines Problem, wo bekomme ich einen Manz-Ofen in meiner Küche unter? Sicher finde ich eine Lösung ;-)